Vaskuläre und Interventionelle Radiologie

Das Aufgabengebiet der Abteilung umfasst einen invasiv diagnostischen Teil, die Katheterangiographie wird als digitale Subtraktionsangiographie (DSA) als invasive Methode zur Gefäßdiagnostik eingesetzt. Der zweite, heute weitaus wichtigere und zahlenmäßig größere Teil ist die Interventionelle Radiologie, die entweder transvaskulär/endovaskulär oder als non vaskulärer therapeutischer Eingriff durchgeführt wird. Unter Interventioneller Radiologie versteht man ein bildgebungsgeleitendes minimalinvasives Behandlungsverfahren, das die offene Chirurgie in vielen Anwendungsbereichen weitgehend ersetzt hat.
Das Leistungsspektrum dieser Abteilung inkludiert sowohl gefäßeröffnende Maßnahmen, dazu gehören Gefäßrekanalisationen bei Gefäßverschlüssen unter Anwendung der Fibrinolysetherapie an Becken- und Beinarterien und an Hirnarterien bei akuten SchlaganfallpatientInnen, Gefäßaufweitungen, Ballondilatation und Stentimplantationen bei Gefäßverengungen an allen Gefäßregionen des Körpers sowie gefäßverschließende therapeutische Eingriffe, das sind Embolisationen bei gefäßreichen Tumoren, Blutungen und Gefäßmissbildungen. In den Bereich der non vaskulären interventionellen Radiologie gehören neben therapeutischen Drainageverfahren bei Obstruktion von Leber/Galle und Nierenwegen auch moderne Verfahren wie die Radiofrequenzablation von Tumoren.
Zu den Schwerpunkten der Abteilung zählt die Stentgraftimplantation zur Behandlung von Aortenaneurysmen/Aortendissektionen die Chemoembolisation von Lebertumoren sowie die Radiofrequenzablation zur Behandlung von Tumoren der Leber, Lunge und Niere. 

leistungskatalog_vir_vers_12_2014.pdf
Letzte Aktualisierung: 25.02.2016